Sonntag, 11. Dezember 2011

Interview zur A-Trainer Lizenz

Das Interview wurde am 20.11.2011 aufgezeichnet. Der kleine Jan fragt den großen Jan.

- Welche Vorraussetzungen muss man denn für den A-Trainer Schein mitbringen?

Man muss mindestens 3 Jahre den B-Trainer Schein für Leistungssport haben und eine Trainingsgruppe betreuen.
Aus der eigenen Gruppe muss wenigstens einer unter den besten acht bei den Deutschen Meisterschaften gewesen sein oder zwei Jahre hintereinander wenigstens zwei Athleten bei den Deutschen Meisterschaften teilgenommen haben.
Wenn man diese Vorraussetzungen erfüllt hat kann man den Antrag zur Zulassung stellen, allerdings werden nur alle zwei bis drei Jahre A-Trainer Kurse angeboten. Im Jahr der Zulassung muss man auch wieder eine Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften nachweisen. Also ist eine gewisse Konstanz der eigenen Gruppe gefordert.


- Wie lang war der Lehrgang?

Der Ausbildungszeitraum geht maximal zwei Jahre.
Man macht zwei einwöchige Seminarblöcke und erhält auch Material, welches man selbsständig erlernen muss. Und dann hat man 24 Monate Zeit folgende vier Dinge zu erfüllen.
Erstens einen Eignungstest über die Grundlagen der Leichtathletik.
Wenn man den bestanden hat, dann muss man 20 Stunden bei einem Landes- oder Bundestrainer hospitieren. Ich zum Beispiel war bei Jörg Vogt in Hannover. Er hat zwei deutsche Meister und Europameisterschaftsteilnehmer in seiner Gruppe.
Der dritte Punkt ist eine Hausarbeit zwischen 40 und 80 Seiten, wo ich meine Trainerarbeit auf praktische Art und Weise dargestellt habe.
Die vierte und letzte Vorraussetzung ist eine theoretische Prüfung, die von Bundestrainern abgenommen wird.
Wenn man diese vier Sachen erfüllt hat, bekommt man einen A-Schein


- Mit was für Leuten hast du die Ausbildung gemacht?

Ohh, das war schon ein Bombenkurs. Wir hatten fünf Weltmeister, ehemalige natürlich, mit im Kurs und Olympiateilnehmer. Ein paar Namen:
Nadine Kleinert, zwei mal zweite bei Olympia,
Tim Lobinger, der erste sechs Meter Stabhochspringer in Deutschland,
Ralf Jaros, mit seinem bis heute gültigen deutschen Rekord im Dreisprung,
Charles Friedek ehemaliger Weltmeister im Dreisprung,
Nastja Ryjikh, ehemalige Weltmeisterin im Stabhochsprung,
Mark Frank immer noch Aktiver und jetzt achter bei der Weltmeisterschaft in Daegu gewesen,
Franka Dietsch dreimalige Weltmeisterin.
50 Leute hatten angefangen. 42 wurden zugelassen zur Theoretischen Prüfung und zehn haben nach der Prüfung nun schon den A-Schein bekommen, weil sie alle Vorraussetzungen erfüllt hatten. Ich war glücklicher Weise auch unter den ersten.


- Wer waren eure Ausbilder?

Das war sehr interessant für mich persönlich. Seit 1974 bilde ich mich selber in diese Richtung aus und habe viele Bücher gelesen, auch Bücher der Methodik und da habe ich jetzt Leute getroffen, über die ich in diesen Büchern gelesen hatte. Paul Schmidt zum Beispiel, der selbst als aktiver Leichtathlet 800 Meter Läufer war und der uns als 80-jähriger nun einen Vortrag über die Meisterlehre gehalten hat, natürlich mit dem Bezug auf den 800m Lauf, was mir sehr ins Konzept gepasst hat.
Dann hatten wir einen Trainer der einen Olympiasieger hervorgebracht hat. Dieter Herrmann aus Thüringen, ehemaliger Trainer von Nils Schuhmann, welcher 2000 in Sydney Olympiasieger über 800m wurde.
Die Vorträge der geschichtsträchtigen Referenten, Dieter Hermmann aus Ost- und Paul Schmidt aus Westdeutschland, waren für mich persönlich die Höhepunkte.
Es waren aber auch andere gute da, zum Beispiel Boris Henry, selber als aktiver Speerwerfer zweimal Dritter bei den Weltmeisterschaften und jetzt hat er selbst einen Weltmeister vorbereitet. Den Linkshänder, ich vergesse immer seinen Namen, ist auch in Daegu Weltmeister geworden.
Es waren viele hochkarätige Sportler und Trainer da, Ron Weigel zum Beispiel war eine Legende im Gehen. Ich konnte mit vielen sprechen und auch einiges Besprechen, und das auf eine ungezwungene Art und Weise. Das war schon sehr spannend für mich.


- Was hast du für deine eigene Trainingsarbeit aus diesem Kurs mitgenommen?

Zwei Sachen haben mir besonders viel gebracht. Die Stabilisationsübungen von Carlos Gambetta und die Meisterlehre von Paul Schmidt. Für meinen persönlichen Hintergrund waren dies die besten Vorträge.
Viele Kenntnisse hatte ich schon lange erworben, da ich 1985 Profitrainer an einer ukrainischen Schule war, aber natürlich ändert sich die Herangehensweise auch. Außerdem musste ich in Deutschland meine Kenntnisse erst nachweisen und das war auch wichtig.


- Wie wurdest du als Noname Trainer aus der Ukraine aufgenommen, zwischen den ganzen hochkarätigen Namen?

Beim ersten Abschnitt des Seminars vom 1. bis 8. Januar waren wir drei Tage in kleinen Gruppen und natürlich gab es Vorbehalte. Aber als es dann zur Sache ging, als Ron Weigel da war und wir mittwochs Gehen hatten und ich mit meinen 93 kilo alle jungen abgefertigt habe, da änderte sich das. Nächsten Tag ist sogar Nadine Kleinert zu mir gekommen, nach dem Rauchen und hat von selber angefangen mit mir zu reden, weil ich gesagt hatte, dass Bastian, einer der Ausbilder, die Übungen fürs Gewichteheben und -reißen nicht richtig gezeigt hatte. Dann habe ich mit der Kleinert geübt und es sind noch andere dazugestoßen. Als die gesehen haben, dass ich das was ich quatsche auch noch praktisch zeigen kann, ich alter Mann (ich war ja der älteste mit meinen 54 jahren), da schwanden die Vorbehalte. Ich bin die 400m in 1:49min gegangen, das war ganz schön schnell, da muss man nicht nur technisch sondern auch körperlich gut dabei sein. Von den Teilnehmern waren 26 Läufer und davon waren 15 Leute junge Spunte wie du, allerdings keine Geher. Ron hat dann zur Bedingung gemacht, dass es technisch gut sein musste, das war mein Vorteil, sonst hätten die mich wahrscheinlich alle platt gemacht.
Aber wie gesagt, diese Anerkennung dass man nicht nur quatscht, sondern auch noch was kann, das imponierte. Dann hat mich Ron noch gefragt was ich für Spezialübungen im Gehen kenne und ich habe ihm eine Geher Übung an den Hürden gezeigt. Wenn man das technisch vorführt, dann wissen die Spezialisten, dass du nicht nur gern redest, sondern früher auch was gemacht hast und das war das wichtige. Danach war das Eis ein bißchen gerüttelt. Das ist wie wenn du mit einer dreimaligen Weltmeisterin wie Franka dasitzt. Sie spricht kaum was und wenn dann sehr leise. Was soll sie auch groß reden sie hat bewiesen was sie auf dem Kasten hat.


- Beim Lehrgang musstest du auch eine Hospitation machen. Ist da jemand zu dir gekommen um dein Training anzuschauen?

Nein, ich musste 20 Stunden hospitieren, aber ich musste auch beim Wettkampf dabei sein. Der Jörg kennt meine Jungs trotzdem, hat die meisten schon im Wettkampf gesehen.


- Du hast also bei Jörg Vogt hospitiert. Wie ist die Laufszene in Niedersachsen? Ist der Austausch groß zwischen den Laufgruppen oder gibt es da Hemmnisse? Wie stellt sich die ganze Trainerszene für dich da?

Es ist so, dass man einen bestimmten Rahmen hat, den der DLV vorgibt und der auch vom NLV übernommen wird und als Muster ins Internet gestellt wird. Man kann dann nach den Wettkämpfen welche da für die einzelnen Laufdisziplinen vorgegeben sind Trainingspläne aufstellen, dass ist dann Theorie, welche einem da vorgekaut wird. Was mir nicht gefällt und was ich auch schon sehr oft bemängelt habe, dass die ganzen Kadergeschichten, welche in Niedersachsen oder auch im DLV stattfinden, uns Trainer dazu verführen, dass wir unsere Sportler schneller zu größeren Leistungen bringen. Das bemängele ich, da ich finde dass spezielles, sprich anaerobes, Training für Jugendliche erst ab 15 Jahren bei Mädchen und erst ab 17 Jahre bei Jungen angewendet werden soll. Viele Trainer in Niedersachsen tun dies aber dennoch schon früher und produzieren schnelle B- und A-Jugend Meister, welche sich dann aber in der erwachsenen Leichtathletik nicht bewähren können. Ich finde, dass man 13- und 14-jährigen kein anaerobes Training zumuten sollte. Der Körper reagiert zwar auf diesen Trainingsreiz und der Athlet wird schneller, aber das bedeutet auch, dass man den noch nicht komplett ausgewachsenen Körper derart beansprucht, dass die zukünftige Entwicklung zunichte gemacht wird und das nur, um schnelle Erfolge zu feiern. Ich nenne diese Trainer dann Züchter. Ich habe das öffentlich angeprangert und auch in meine Arbeit geschrieben sowie bei meiner A-Trainer Prüfung gesagt, dass ich das für ein Verbrechen halte. Die Freude die nach einem so errungenen Landesmeistertitel entsteht ist ziemlich kurzlebig.

Was Niedersachsens Trainer betrifft gibt es große Differenzen. Es gibt Trainer die Jugendliche welche ins Erwachsenenalter übergehen nicht weitergeben wollen. Es gibt eine sehr starke Mittelstreckengruppe bei Jörg Vogt, der bewiesen hat, dass er die Leute nicht kaputt macht. Einige hat er so weit gebracht, dass sie Meister bei den Erwachsenen geworden sind und auch bei den Europameisterschaften teilgenommen haben. Allerdings finde ich es gefährlich die Besten so in einer Hand zu konzentrieren. Das lässt zu wenig Konkurrenz zu, sodass sich woanders nicht genug entwickeln kann.

Für mich persönlich ist es interessant jemanden mit 13/14 Jahren zu mir zu nehmen und ihn bis 20/21 zu begleiten. Wenn die persönliche Entwicklung dann in eine Richtung geht, wo sich schnell Erfolge einstellen, man erkennt, dass die Leistung gesteigert werden kann und der Athlet das dann auch noch ausprobieren will, dann schauen wir, wie weit wir kommen können. Sowas reizt mich. Viele sagen dass ein Leichtathlet ein Individualist ist, ein für sich laufender Mensch. Ich finde man kann nur groß sein, wenn man mit einer Gruppe aufwächst, mit ihr lebt, kommuniziert und ihr auch etwas zurück gibt. Der Schlüsselpunkt ist das Zusammensein. Eine Gruppe fördert und motiviert viel nachhaltiger als Einzelgänger das für sich selbst können.
Ideal in meinen Augen ist, wenn ein Trainer einen Jugendlichen aufnimmt und diesen bis in den erwachsenen Bereich begleitet. Wenn dann der Athlet Deutscher Meister wird, dann kann man sagen, gut da hat man was geschafft. Ansonsten ist das alles Käse.
Wenn zwischendurch ein Gewinn entsteht, werde ich nichts dagegen haben, aber dafür wird nicht speziell gearbeiten oder jemand ausgebeutet. Erst ab 17 für die Jungen oder 15 für die Mädchen wird langsam spezielles Training angewendet, davor sollte man nur Schnelligkeit und Ausdauer entwickeln.


- Du hast viel über deine Gruppe gesprochen. In den letzten zehn Jahren hat sich deine Gruppe auch erstaunlich entwickelt. Jetzt wo du A-Trainer geworden bist, worin siehst du die Gründe und Vorraussetzungen dafür, dass sich deine Gruppe so gut entwickelt hat und wo siehst du dich in 10 Jahren mit deiner Gruppe und deiner Trainerarbeit?

Gute Frage (er lacht). Ich habe gesagt, dass der Idealfall für mich so aussieht dass jemand mit 13 zu mir kommt und mit 22 Deutscher Meister ist. Das kann nur bei bestimmten talentierten Leuten passieren, aber talentierte Leute können sich nicht von alleine entwickeln. Nicht alle welche bei mir trainieren können Deutsche Meister werden. Dennoch leistet die Gruppe einen wichtigen Beitrag dafür, dass derjenige der das Talent hat, dieses auch entfalten kann. Zum Beispiel ist für Laurin wichtig das Ole da ist, das Georg ihn zwei Jahre lang begleitet hat. Jede Hilfe von der Gruppe ist unersetzlich für die zukünftige Entwicklung. Auch diejenigen die nicht so weit kommen und nicht so viel Talent haben sind sehr wichtig für die Gruppe und die allgemeine Stimmung darin. Wenn ich meine Schützlinge jetzt beobachte, wie sie aufeinandertreffen, dann ist Training nicht nur sportliches Betätigen, sondern auch eine Begegnung, wo Leute sich treffen und gesellig quatschen. Deswegen lasse ich sie immer 10 bis 15 Minuten klönen, ob Jungs oder Mädchen. Erstaunlicherweise brauchen die Jungs meist länger und manchmal muss ich sie aus der Kabine holen, während die Mädchen schon längst draußen stehen und auf ihre Aufgabe warten.

Mit der "Generation II" ist das so, dass ich mit den Jungs, die leistungsbezogen trainieren, von Jahr zu Jahr Gespräche führe. Wenn einer ausprobieren will weiterzukommen, dann ist das mit viel Organisation verbunden. Man muss den Alltag gut organisieren, da man täglich trainieren muss, wenn man im erwachsenen Bereich weiterkommen will. Ich denke aber auch, dass man mit sieben mal die Woche Training Deutscher Meister werden kann. Man könnte auch 12 oder 14 mal trainieren, wenn die Möglichkeit besteht, aber mit sieben Einheiten kann man es schaffen im Laufbreich von 800m bis 10000m Meister zu werden. Wichtig dabei ist natürlich die Qualität des Trainings. Wir haben das bis jetzt allerdings noch nicht bewiesen, das beste Ergebnis ist Laurins Norddeutscher Meister.
Nächstes Jahr wird interessant für mich, weil das worüber ich in meiner Hausarbeit schreibe sich bewahrheiten kann. Denn das spezielle Training, was ich jetzt bei Laurin, Kili, Philipp und teilweise auch bei Ole, der grad nicht voll kann, anwende ist Training auf höchstem Niveau. Laurin kann als 19-jähriger in Regionen vorstoßen, wo er die 800m unter 1:50min rennen kann, wenn er gesund bleibt und meine Prognosen stimmen, weil noch ist das alles Zukunftsmusik.
Für mich ist auch spannend wie weit die Entwicklung von ihm gehen wird, denn ich persönlich habe auch noch nie jemanden dazu gebracht unter 1:45min zu rennen. Wenige in Deutschland schaffen das.
Wenn Laurin nach der nächsten Saison die 48sek auf den 400m und die 1:50min auf den 800m unterboten hat, dann können wir sagen: "ja wir hängen noch ein Jahr dran und schauen was passiert". Er wird nächstes Jahr 20 und es wird spannend, ob er bei der U23 Europameisterschaft 2013 mitmachen kann, ob er diese Leistung abliefern kann. Da sind 1:47,50 gefordert und wenn man so weit kommt, dann gibt es nur sehr wenige Leute in Deutschland die so schnell laufen. Dann gehört man zur nationalen Elite und kann über die weitere Entwicklung reden.
Wenn es soweit kommt, dann muss man Leute vorbereiten die einem etwas Arbeit abnehmen können. Ich bin froh, dass ich mit Andreas Sens einen intelligenten Helfer gewonnen habe. Es ist ein großes Glück, dass ein kluger junger Mann zugesagt hat sich uns anzuschließen. Aus pädagogischer Sicht ist er bestens gerüstet und was das Trainersein anbelangt, das kann ich ihm schnell beibringen. Wenn ich ihn gewinne und er mich in einem Jahr bei den Kleinen und Mittleren vertreten kann, dann habe ich mehr Zeit, die ich in die Arbeit mit den Großen investieren kann.

Mein Traum ist, dass ich in zwei Jahren bei den Deutschen Meisterschaften im Stadion sitze, meine Beiden im 800m Lauf im Finale stehen und um die Deutsche Krone kämpfen. Wenn ich das in zwei bis drei Jahren erleben darf, dann hab ich für mich persönlich was geschafft. Allerdings ist das nur eine Zugabe. Am meisten interessiert mich die Leistungsentwicklung, nicht die Titel. Denn Titel brauchen Glück. Es sind viele Faktoren die da zusammen kommen müssen. Aber Leistungsentwicklung mit den Möglichkeiten die mir in Unterlüß gegeben sind, daran messe ich meine Erfolge. Die nächsten drei Jahre werden viele Antworten geben.


- In Deutschland führt die Leichtathletik ein Schattendasein, wo nur ganz wenige Profisportler werden können. Worin siehst du Vorteile, die die Leichtathletik für unsere Gesellschaft bringen kann, vor allem aus deiner Perspektive als Trainer in einem kleinen Ort wie Unterlüß?

Mir ist wichtig, dass Leistungssport als was ganz normales angesehen wird, dass es nicht verteufelt wird und dass einer der fünf mal die Woche trainiert nicht als bekloppt abgestempelt wird.
Ich versuche durch meine Arbeit zu zeigen, dass jemand der fünf mal in der Woche trainiert mehr Freizeit hat als jemand, der gar kein mal pro Woche trainiert, einfach weil es ihn bereichert. Man lebt einen ganz anderen Rythmus, wenn man sich als Jugendlicher oder auch als Kind (ich habe mittlerweile 12-jährige in meiner Gruppe), regelmäßig sportlich betätigt und merkt, dass man damit nicht überfordert ist und es großen Spaß mit sich bringt. Das ist mir wichtig und das ist etwas, dass ich in Unterlüß bewirken kann.
Viele Leute haben das mitbekommen und es gefällt mir sehr, wenn alte Frauen kommen und uns ehrenamtlich helfen, damit wir unsere Wettkämpfe durchführen können. Das finde ich wunderbar und das ist die größte Anerkennung, dass sie sich einbringen, nur weil ich, ein verrückter Ukrainer, fast schon auf dem Stadion übernachte.
Ich verstehe meine Arbeit aber auch so, dass Jugendliche durch die Leichtathletik eine Perspektive geboten bekommen, die ihre Auswahlmöglichkeiten bereichert. Denn wo, wenn nicht in der Leichtathletik, bekommt man gezeigt, dass man mit dem richtigen Willen und ein wenig Selbstdisziplin viel erreichen kann? Dass das nebenbei auch noch Spass macht und die Gemeinschaf fördert, das finde ich ist die schönste Lehre die man aus der Leichtathletik fürs Leben mitnehmen kann.

Samstag, 29. Oktober 2011

Trainingslagerbericht von Plön


Vom: 15.10-22.10.2011

Nach unserer Ankunft waren wir von der 2.30 Std. fahrt kaputt und alle wollten schlafen doch das ging nicht. Wir mussten unsere Koffer auspacken und ins ´neue´ Zimmer ziehen. Nachmittags hatten wir dann immer noch eine kleine Trainingseinheit: wir spielten Fußball. Es machte uns allen viel Spaß wir lachten, und grätschten uns aus Spaß :D. Aber niemand verletzte sich! Am Morgen verlief das Training immer gleich jeder oder jede lief ihren Waldlauf. Jan lief auch mit, dass hat uns alle gefreut. Der Waldlauf war immer sehr anstrengend. Wir hatten viel Freizeit das gefiel allen. Dann guckten wir zum Beispiel Filme oder wir Mädels tanzten. Krafttraining wurde natürlich auch mit in unseren Trainingsplan eingefügt.

In der Jugendherberge war es schön gemütlich unsere Zimmer waren cool. Es gab Spiegel, Waschbecken und
zum Beispiel 8 Betten.

Es gab Möglichkeiten sich zu beschäftigen z.B. ein Basketballplatzt, einen Fußballplatzt und ein Volleyballfeld.

Unser Seeblick war sehr schön vor allem wenn es dunkel war :D wir Mädels nutzten die Gelegenheit gleich und machten ein paar Fotos. Ausflüge haben wir zum Beispiel auch gemacht. Nach Plön in die Stadt, ins Plöner Schwimmbad und zum Plöner Schloss.

Am Mittwoch waren wir Shoppen in Kiel, der Trip wurde von uns allen sehr erfreut entgegen genommen auch am Mittwoch passierte etwas spannendes :D so gegen 20 Uhr
ging auf einmal der Feueralarm los. Wir waren erst sehr aufgeregt jedoch legte sich das wieder als wir erfuhren das nichts schlimmes passierte, es war ein Fehlalarm. Ihr merkt schon in Plön ist immer etwas los ;) Unser Lieblingsplatz in der Jugendherberge war dieser Automat :D nur leider ging uns am Ende das Geld aus ;(…

Insgesamt hat uns das Trainingslager sehr viel Spaß gemacht und an dieser Stelle möchten wir uns auch nochmal alle bei JAN (den besten Trainer der Welt) bedanken.


Geschrieben von Joeline und Jana